Bescheid – und nun?

Wie sollen sich Betroffene verhalten, die vom Wasser- und Abwasserverband (WAV) „Panke/Finow“ Bescheide zur Zahlung von Anschlussbeiträgen (Herstellungsbeiträgen) bzw. Nachforderungen zu bereits gezahlten Beiträgen bekommen?

Dazu können wir an dieser Stelle nur einige allgemeine Hinweise geben. Mit unseren Erfahrungen stehen wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch zur Seite (keine Rechtsberatung). Beachten sie hierzu unsere Veranstaltungshinweise unter Aktuelles.

Wichtig ist:

Prüfen Sie alle Angaben auf dem Bescheid (Grundstücksgröße, Geschossanzahl usw.) sorgfältig und legen Sie innerhalb eines Monats (ab Einwurf des Schreibens in Ihren Hausbriefkasten) Widerspruch gegen den Bescheid ein. Trotzdem sind Sie verpflichtet, den geforderten Betrag in der angegebenen Frist zu zahlen. Tun Sie das aber nur „unter Vorbehalt“. Wer keinen Widerspruch einlegt und seine Zahlung nicht „unter Vorbehalt“ leistet, verliert seinen Anspruch auf eine eventuelle Rückerstattung.
Können Sie die geforderte Summe nicht innerhalb der festgelegten Frist zahlen, informieren Sie sich, welche Möglichkeiten Sie für die Finanzierung haben (Kreditaufnahme, Ratenzahlung, Aussetzung der Vollziehung). Der Haken bei jeglicher Finanzierung ist, dass sie bewilligt werden kann, aber nicht muss. Zudem sind Zinsen zu zahlen.

Ihren Widerspruch sollten Sie dem WAV per Einschreiben mit Rückschein oder     persönlich (Bestätigung der Abgabe auf einer Kopie) zuleiten.

Kontakt zu uns können Sie über unser Kontaktformular oder über die E-Mail info(at)buergerinitiative-wav.de aufnehmen.

Termine zu Infoveranstaltungen der Bürgerinitiative erfahren sie im Fersehgeschäft der Firma EP Werner, Brauerstr. 11 oder unter dem Menüpunkt  Aktuelles.

Viele hilfreiche Informationen finden Sie auf dieser Website unter unserem Menüpunkt Musterklage.

Wichtige Hinweise zum Umgang mit den Bescheiden des WAV vermittelt ein Zeitungsbeitrag in der Märkischen Oderzeitung (28.10.2013) über eine Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative in Melchow:
„Dreister Griff in die Taschen der Leute“

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